Thomas R. Engel

Sein Bühnenjubiläum feierte Thomas Richard Engel, wie sein richtiger Name lautet, 1959 im legendären Volkstheater Millowitsch. Tommy spielte ein Heinzelmännchen, weil Peter Millowitsch, der fast gleichaltrige Sohn des Hauses, schon zu groß für die Rolle war. Offensichtlich hatte Tommy Engel Spaß an Schauspielerei und Bühnenleben, denn er ist beidem bis heute treu geblieben.

Bekannt wurde das kölsche Kraftpaket ab 1970 als Gründungsmitglied mit den Bläck Fööss, zu Deutsch: den nackten Füßen. Hits wie „En unserm Veedel“ oder „Drink doch eine met“ wurden zu kölschen Hymnen, die den Dialekt auch über Kölns Grenzen hinaus populär machten. 1994 verließ Frontmann Tommy Engel die Fööss und setzte seine Karriere mit anderen Projekten fort. Auch mit der Formation L.S.E konnte Tommy Engel Hits landen, wie zum Beispiel „För et Hätz un jäje dr Kopp“  oder „Saunaboy“. Daneben wirkte Tommy Engel auch im Musical „Tabaluga“, und spielt den Lkw-Fahrer Jaco Kließ in der WDR-Fernsehserie „Die Anrheiner“. Parallel zu diesen Aktivitäten widmet aber auch weiteren Solo-Projekten.

Im Januar 1999 feiert ihn das Publikum im Kölner Schauspielhaus mit seinem Soloprogramm. Die Zuschauer erleben eine „runde Revue eines gereiften Entertainers“ (Kölner Stadt-Anzeiger). „Pudding in den Beinen“, wie er ihn in einem seiner Titel besingt, hat der Allrounder nicht. Drei Stunden lang präsentiert er als Sänger, Musiker, All in one-Unterhaltungskünstler mit seiner Band Lieder und Texte. Mal als Tommy Engel, und mal als sein alter Ego „Huusmeister Kaczmarek“.

Tommy Engel begeistert sein Publikum auch in den folgenden Jahren mit seinen Soloprogrammen. Auf Kölsch oder „Hochdeutsch mit Knubbeln“ bleibt Engel seinem unvergleichlichen Stil immer treu. Er ist einfach echt, und wohl einer der kölschesten Unterhaltungskünstler aller Zeiten. Tommy Engel verbindet unvergessliche Evergreens mit neuen Titeln seines ständig wachsenden, und sich weiter entwickelnden Repertoires. „Engel ist ein Sänger, Komödiant und Entertainer, wie es sie nur selten gibt“, bringt der Kölner Stadt-Anzeiger es kurz und knapp auf den Punkt.

2004 geht Tommy Engel mit einem neuen Soloprogramm auf die Bühne – und das Publikum kann gar nicht genug bekommen: Aus den geplanten fünf Konzerten werden 13 restlos ausverkaufte Shows.

Engels Kreativität entwickelt immer neue Formen besten Entertainments. So spielt er 2005 mit seiner Band die erste von inzwischen fünf weihnachtlich-winterlichen Dinnershows mit dem Titel „WeihnachtsEngel“. Das Publikum freut sich an dieser schönen Bescherung: Im Premierenjahr des WeihnachtsEngels werden aus den geplanten fünf schließlich 19 ausverkaufte Abende.

Herausragend war für Tommy Engel, und auch seine Fans, sicher das Jahr 2009: Tommy feierte sein 50-jähriges Bühnenjubiläum und seinen 60. Geburtstag, präsentierte seine erste DVD und schwebte zum fünften Mal als WeihnachtsEngel in Köln ein. Eine besondere Ehre erwiesen ihm die Kölner Verkehrs-Betriebe. Sie widmeten ihm gleich eine ganze Straßenbahn, auf der Engels Konterfei im Wandel der Jahre nach einem Ölgemälde des Künstlers Wolfgang Loesche verewigt ist.

Wer dachte, dies alles sei nicht mehr zu toppen, sieht sich getäuscht: Seit August 2010 ist Tommy Engel mit einer neuen Band unterwegs, veröffentlichte im Herbst seine neue CD „Dummer nit esu“ und präsentierte im Dezember im Staatenhaus den WeihnachtsEngel (die sechste Tommy Engel-Weihnachtsdinnershow).

Ab März 2011 ist Tommy Engel mit seiner Tour
"Dummer nit esu" wieder unterwegs.

Das aktuelle Programm

Link Zur Presseinfo zum neuen Soloprogramm

Tommy Engels Internetseite

Link Zu Tommy Engels Internetseite

Impressionen

Link Bilder & Musik des Tommy Engel Weihnachtsdinners